INFOS ZUM BAU

Die Fertigstellung unserer Skateanlage ist für Sommer/Herbst 2019 geplant!

 

 

AKTUELLE BILDER VOM BAU


Hier entsteht in wenigen Monaten das SKATESTADION!

PRESSEINFORMATIONEN


vom 01.05.2019


DURCHWACHSENE BILANZ DER ERSTEN LIGASPIELE

 

Am Sonntag nach Ostern konnte das Skaterhockey-Team des SC 04 Schwabach seinen ersten Sieg verbuchen, gegen die Crocodiles Donaustauf 2 hieß es am Ende verdient 5:2. In den Pausen des Spiels zeigten außerdem erstmals bei einem Heimspiel die Skate-Kids mit einer Showeinlage zum Queen-Song „We will rock you“ ihr Können und spielten eine kurze Partie Skaterhockey. Zuvor hatte es noch mit einer klaren Niederlage im ersten und einer unglücklichen Niederlage im zweiten Spiel einen schlechten Start in die erste Saison gegeben.

Seit diesem Jahr nimmt das Team von „Schwabach United“ am Spielbetrieb der Landesliga Nord des Bayerischen Rollsport- und Inline-Verbands teil. Die Saison beginnt dabei mit dem Ende der Eishockeysaison Ende März und endet im September. Auf Grund des sehr gemischten Teilnehmerfeldes innerhalb der Liga und dem entsprechend hohen Leistungsgefälle werden sich zwar weitere Niederlagen nicht vermeiden lassen, mit dem richtigen Kampfgeist sollten jedoch noch Spiele gewonnen werden können.

 

Bauvorhaben

 

Außerdem schreiten die Bauvorbereitungen des Skaterhockeyplatzes voran, so dass voraussichtlich im Sommer/Herbst diesen Jahres die ersten Trainingseinheiten auf dem neuen Platz stattfinden können. Bisher werden die Heimspiele auf einem nicht überdachten Außenplatz in Erlangen ausgetragen, zudem findet das Training spätabends in der Halle des SC 04 statt, so dass durch den Neubau eine deutlich verbesserte Trainings- und Spielsituation geschaffen wird.


vom 12.04.2019


Skaterhockey-Stadion: Baubeginn im Mai?

 

Nach der Stadt Schwabach fördert auch der Bayerische Landessportverband die Großinvestition beim SC 04 Schwabach. - vor 3 Stunden

 

SCHWABACH - In Sachen Skaterhockey-Stadion des SC 04 Schwabach stehen jetzt (fast) alle Ampeln auf grün. Nachdem die Stadt Schwabach einen Zuschuss in Höhe von bis zu 63 600 Euro noch in diesem Jahr zugesagt hat (wir berichteten), will auch der Bayerische Landessportverband das Projekt mit 50 000 Euro unterstützen. Die Genehmigung für den "vorzeitigen Baubeginn" liegt vor, der offizielle Förderbescheid ist in einem solchen Fall Formsache. Tatsächlicher Baubeginn könnte Ende Mai sein, Fertigstellung im August.

 

Zumindest dann, "wenn alles gut geht", wie Jürgen Sonntag sagt. Der Abteilungsleiter der 60 Mitglieder zählenden Skaterhockey-Sparte im SC 04 sieht nur noch eine größere Hürde. In dieser Woche wurden die Ausschreibungen verschickt. "Welche Ergebnisse diese bringen, wissen wir natürlich nicht. Das ist eine der letzten Unwägbarkeiten", sagt Sonntag.

 

Überschaubares Risiko

 

Insgesamt, das betont Helmut Räthe, einer der drei Vorsitzenden des SC 04 Schwabach, sei das finanzielle Risiko für den Verein aber überschaubar. Das Projekt ist zwar mit über 300 000 Euro veranschlagt, doch nur die gut 100 000 Euro für das Dach werden über einen Kredit finanziert. Allerdings gewährt den keine Bank, sondern eine am Freitagabend gegründete Gesellschaft des bürgerlichen Rechts (GbR), die das Dach vorfinanziert, um darauf eine Photovoltaikanlage zu errichten.

 

Weder für die PV-Anlage noch für das Dach muss der Verein also in Vorleistung treten, und der 40 mal 20 Meter große Asphaltplatz selbst mit Rundum-Bande und Gerätehaus (für Ausrüstung und Kehrmaschine) soll weitgehend über die zugesagten Zuschüsse, über Einsparungen und Eigenleistung, über Spenden, Crowdfunding und die Vermarktung von Werbeflächen finanziert werden. Zugute kommt den Investoren, dass man weder Geld für Grundstücke noch für Sanitäranlagen in die Hand nehmen muss. "Das alles gibt es ja schon beim SC 04", erklärt Jürgen Sonntag.

 

Konzept mit Hand und Fuß

 

Das Konzept, das Sonntag in mehreren Vereinssitzungen, in der Jahresversammlung des Sportvereins und bei den großen Zuschussgebern vorgestellt hat, hat "Hand und Fuß", wie Vorsitzender Räthe lobt. "Da ist äußerst professionell gearbeitet worden."

 

Mit dem Skaterhockey-Stadion bekommt der SC 04 Schwabach ein Alleinstellungsmerkmal im nordbayerischen Raum. Wer bislang nach überdachten Spielmöglichkeiten für die Sommervariante des Eishockeys sucht, muss nämlich bis nach Oberbayern oder in die tiefste Oberpfalz fahren.

 

Die Landesliga-Skaterhockey-Spieler des SC 04 Schwabach tragen ihre "Heimspiele" derzeit auf einem nicht überdachten Open-Air-Platz in Erlangen aus (was bei der 0:19-Niederlage zum Liga-Start schon einmal gründlich schiefgegangen ist).

 

Auch die Trainingsmöglichkeiten in Schwabach sind aktuell recht bescheiden. Die vereinseigene Halle des SC 04 steht der 2015 gegründeten und damit jüngsten Abteilung des Vereins zwar fürs Training zur Verfügung, doch gibt es nur Kapazitäten unter der Woche ab 21.30 Uhr und am Sonntagnachmittag.

 

Mit dem Stadion würde sich das ändern. Die Sportler hätten dann nicht nur sieben Tage die Woche die Chance auf Trainings- und Spielbetrieb. Die neue Sportanlage wäre darüber hinaus auch für andere Sportarten interessant: Kunstrad, Radpolo, möglicherweise auch Behindertensport.

 

Zwei Jahre Planung

 

Die Idee, einen eigenen (überdachten) Skaterhockey-Platz zu bauen, kam den Verantwortlichen nach der Schwabacher Sportlerehrung 2017, als die Spieler in voller Montur ihren Sport im Markgrafensaal präsentierte – und dafür viel Lob einheimsten. In den vergangenen zwei Jahren ist die Abteilung deutlich gewachsen, und das Stadion, da ist sich Jürgen Sonntag sicher, dürfte für einen weiteren Boom sorgen. Schon jetzt sind die Skaterkurse, die Jürgen Sonntag und seine Trainer anbieten, meist ausgebucht. Viele Absolventen würden anschließend beim Verein hängenbleiben, ist sich der Abteilungsleiter sicher.


vom 28.03.2019


SC 04 Schwabach kann auf die Stadt bauen: Hauptausschuss des Stadtrats gewährt 63.600 Euro

 

Bei seinem Plan, nördlich des Fußballstadions einen überdachten Skaterhockey-Platz zu bauen, kann der SC 04 Schwabach auf die Unterstützung der Stadt zählen. Der Hauptausschuss stimmte in seiner jüngsten Sitzung einstimmig zu, einen Zuschuss von maximal 63600 Euro für das Großprojekt zu gewähren. Das wären 20 Prozent der auf 318 000 Euro geschätzten Gesamtkosten.

 

Mehr noch: Der städtische Zuschuss soll, wie in solchen Fällen üblich, nicht erst 2020 fließen, sondern mittels Nachtragshaushalt schon in diesem Jahr. Die 2014 gegründete Skaterhockeyabteilung will nämlich so bald wie möglich loslegen. Angebote sind zum Teil schon eingeholt, der Bauantrag ist gestellt. Wenn alles gutgeht, könnten schon im August die Kugeln – Skaterhockey wird anders als Eishockey nicht mit einem Puck, sondern mit einem Hartplastikball gespielt – über den Asphalt- oder Betonplatz rollen.

 

Stadtkämmerer Sascha Spahic sprach in der Sitzung des Hauptausschusses von einem „begrüßenswerten Vorhaben“. Der SC 04 Schwabach tue damit das, was die Stadt immer gefordert habe: „Er sucht sich neue Betätigungsfelder.“ Die Stadt Schwabach hat dem Fusionsverein SC 04 Schwabach in finanziell ganz schwierigen Zeiten über einen längeren Zeitraum hinweg unter die Arme gegriffen, bis 2018 gab es einen jährlichen Sanierungsbeitrag, 2019 wird dieser aber nicht mehr fließen (müssen). „Der Verein ist saniert“, so Spahic.

„Attraktives Vorhaben“

 

Auch bei den Stadträten stieß das Projekt auf großes Wohlwollen. „Das ist ein attraktives Vorhaben mit einer sinnvollen ökologischen Komponente“, fasste Werner Sittauer (SPD) zusammen.

 

Wie berichtet, baut der SC 04 Schwabach mit Hilfe von Zuschüssen von Stadt und Bayerischem Landessportverband (mutmaßlich 50000 Euro) „nur“ den Platz samt Rundumbande und Gerätehäuschen. Das Dach finanziert die Agenda21-Gruppe „Bürgersolaranlagen in Schwabach und Umgebung“ vor. Das neue Dach wird dann nämlich, ebenso wie das Tribünendach und das Dach auf dem SC04-Funktionsgebäude, mit Photovoltaikmodulen belegt. Insgesamt ist Platz für eine Anlage von 250 Kilowatt / peak. Diese produziert pro Jahr weit über 200000 Kilowattstunden Ökostrom. Das reicht rechnerisch für rund 70 Familien, pro Jahr werden so 95 Tonnen des Klimakillers Kohlendioxid eingespart.

 

Stadtrat Dr. Gerhard Brunner von der Agenda21-Gruppe hat nach eigenen Angaben die Zusagen von Investoren für den Bau des Daches und der PV-Anlage zusammen. In den nächsten Wochen werden diese Investoren, wie in solchen Fällen üblich, eine eigene Gesellschaft gründen.


vom 16.03.2019


Schwabacher Tagblatt - 16.03.2019
Schwabacher Tagblatt - 16.03.2019

Auf dem SC-04-Gelände sind neue Photovoltaikanlagen und eine Skaterhockey-Anlage geplant

 

Auf den ersten Blick ist es Routine. Auf bereits 54 Dächern wurden seit 2002 auf Initiative der ehrenamtlichen Agenda-21-Gruppe „Bürgersolaranlagen für Schwabach und Umgebung“ Photovoltaik-Anlagen installiert. Nun sollen Nummer 55, 56 und 57 folgen. Und doch ist es ein außergewöhnliches Projekt.

„Zum einen ist es unser größtes Vorhaben in Schwabach seit fünf Jahren“, erklärt Dr. Gerhard Brunner von den „Bürgersolaranlagen“. Zum anderen ist es verbunden mit den Plänen für eine neue Sporthalle. Der SC 04 will eine überdachte Skaterhockey-Anlage neben dem Stadion errichten, erläuterten die Vorstände Helmut Räthe und Reinhard Hader sowie Skaterhockey-Abteilungsleiter Jürgen Sonntag.

 

Das Konzept Bürgersolaranlage:

 

„Wir bauen und betreiben die Anlage nicht selbst, sondern geben nur den Anstoß und bilden den Rahmen für die neu zu gründende Bürgergesellschaft“, erläutert Brunner das seit Jahren bewährte Konzept. Gesucht sind Investoren, die die Energiewende konkret vor Ort unterstützen und in Zeiten niedrigster Zinsen langfristig Geld anlegen wollen. Brunner spricht von jährlich 2,5 bis 3 Prozent Verzinsung auf 20 Jahre. „Man muss sich aber auch so lange festlegen und trägt das volle unternehmerische Risiko.“ Die PV-Anlage beim SC 04:

Bestückt werden sollen drei Dächer. In jedem Fall die von Stadiontribüne und Funktionstrakt — und wenn möglich auch der künftigen Skaterhockey-Halle. „Insgesamt könnten 250 kWp realisiert werden“, sagt Brunner und übersetzt diese Angabe: „Ökostrom für 70 Familien und jährlich 95 Tonnen weniger Kohlendioxid.“ Kosten: rund 210.000 Euro für die drei Photovoltaikanlagen. Hinzu kommt aber unter Umständen noch eine „Summe X“.

Grund: „Eventuell muss die Bürgergesellschaft bei der Erstellung des Dachs der Skaterhockey-Anlage mit einer Vorfinanzierung helfen“, so Brunner. Ein Problem sieht er darin nicht. Im Gegenteil. Alles sei seriös kalkuliert. „Der gewährte Zins würde in ähnlicher Höhe liegen.“ Also 2,5 bis 3 Prozent. „Wir wollen dem SC 04 helfen und hoffen aber auch auf Interessente aus dem Verein“, sagt Brunner.

Die Skaterhockey-Anlage: Skaterhockey ist eine Art Eishockey im Sommer. Beim SC 04 hat sich eine noch junge Abteilung gegründet. „Die Asphalt-Spielfläche ist etwa 40 mal 20 Meter groß“, erklärt Jürgen Sonntag. Bisher gibt es nur Freundschaftsspiele. Trainiert wird in der SC-04-Halle, doch sind die Trainingszeiten sehr knapp. Die eigene Anlage würde die Teilnahme in Ligen ermöglichen. Die Vereinsführung unterstützt das Projekt, erklären Helmut Räthe und Reinhard Hader. Zuschüsse von Stadt und BLSV für die etwa 220.000 Euro Kosten sind bereits in Aussicht gestellt. Am kommenden Freitag entscheidet die Mitgliederversammlung.

Konsolidierung: „Die finanziellen Risiken für den Verein sind fast null“, betont Räthe. Keinesfalls sollen die Erfolge der Konsolidierung gefährdet werden: „Wir sind liquide“, sagt Reinhard Hader, und Helmut Räthe ergänzt: „Vor zwölf Jahren hatte der SC 04 rund eine Million Euro Schulden, heute sind es noch 400.000€. Für einen Verein ist das eine Wahnsinnsleistung.“